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U17 EM: Wertvolle Erfahrungen auf europäischer Bühne für Traktor-Sportler

Die Boxwelt blickte vom 3. bis 11. Oktober nach Budva in Montenegro. Denn: Bei den U17-Europameisterschaften trafen Nachwuchsboxerinnen und -boxer aus zahlreichen Nationen aufeinander. Mit dabei auch sechs Nachwuchsboxer des BC Traktor Schwerin beziehungsweise aus dem LLZ Schwerin. Für die jungen Athleten bot das internationale Turnier die Gelegenheit, sich mit der europäischen Konkurrenz zu messen und wichtige Erfahrungen auf höchstem Nachwuchsniveau zu sammeln.

 

Den Auftakt in die EM machten die Mädels: Laura Lipfert trat in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm an, traf im Achtelfinale auf Aleksandra Lipniak aus Polen und musste sich nach Punkten geschlagen geben. Mara Eichhorn (80kg+, Aufbau Altentreptow) setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen: Im Achtelfinale gewann sie gegen Vita Superina (Kroatien) durch RSC und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort traf sie auf die Ukrainerin Sofiia Opaliukh und musste sich nach Punkten geschlagen geben. Trotz des Ausscheidens nach zwei Kämpfen sammelte Eichhorn wertvolle Erfahrungen auf internationalem Niveau.

Auch Alissa Albrecht (Aufbau Altentreptow) kämpfte sich bei der U17-EM unter die besten acht Boxerinnen ihrer Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Im Achtelfinale setzte sie sich nach Punkten gegen Darya Astapchyk aus Belarus durch. Im Viertelfinale unterlag sie anschließend Anastasia Chokoraia (Georgien) nach Punkten. Damit endete das Turnier für Albrecht ebenfalls nach einem Sieg und einer Niederlage. 

 

Für Edwin Lipko und Glenn Kindler ging es in Budva bis ins Viertelfinale. Lipko startete in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm und gewann seinen Achtelfinalkampf gegen Rati Kharbedia aus Georgien nach Punkten. Im Viertelfinale musste er sich anschließend dem Polen Piotr Dwojacki geschlagen geben. Auch Glenn Kindler überzeugte in der Gewichtsklasse bis 54 Kilogramm mit einem Auftaktsieg. Im Achtelfinale setzte er sich nach Punkten gegen Ali Farid aus Belgien durch. Im Viertelfinale unterlag er dem Polen Dominik Adamski knapp nach Punkten. Damit verpassten beide Schweriner den Einzug in die Medaillenkämpfe nur knapp.

Auch Kusai Kakah (Phoenix SV Stralsund) landete zunächst einen Auftaktsieg gegen Mahammadali Rustamov (Aserbaidschan) musste er sich im Achtelfinale dem Ukrainer Bohdan Smoliak geschlagen geben.

 

Trainer Ali Hajiri hatte sich bereits im Vorfeld des Turniers sehr erfreut darüber gezeigt, dass sich so viele Talente qualifiziert hatten. Entsprechend hoch war die Erwartung, doch der Coach würdigt die Leistung seiner Schützlinge: "Sie haben alle gezeigt, was sie drauf haben und vor allem, dass sie sich keinesfalls verstecken müssen."

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